Eine spannende Geschichte

Die Gemeinnützige Baugenossenschaft Albisrieden wurde am 11. September 1929 in der damals noch selbstständigen Gemeinde Albisrieden gegründet. Es herrschte eine akute Wohnungsnot und der grosse Mangel an zweckmässigem Wohnraum zu erschwinglichen Preisen führte zur Idee der solidarischen Selbsthilfe.

  • 1929

    Am Mittwoch, 11. September 1929 fand abends um 20 Uhr im Restaurant «Viktoria» in Albisrieden die Gründungsversammlung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Albisrieden statt.

  • 1929

    Die konstituierende, ordentliche Generalversammlung vom 9. Oktober 1929 im Saal des Gasthofs zum Rössli in Albisrieden genehmigte diskussionslos die Statuten und wählte einstimmig Eugen Nettgens zum ersten Präsidenten.

  • 1930

    Eine ausserordentliche Generalversammlung wurde am 29. Januar 1930 einberufen. Mit grossem Mehr wurde mit dem Wohnbauprojekt Letzigraben-Fellenbergstrasse in Albisrieden die 1. Bauetappe genehmigt. Der Spatenstich erfolgte am 2. Mai 1930.

  • 1931

    Ein wesentlicher Teil der finanziellen Basis der jungen Baugenossenschaft GBA bildete das von den Mitgliedern gezeichnete Anteilscheinkapital.

  • 1932

    Statuten der G. B. A. Gemeinnützige Baugenossenschaft Albisrieden-Zürich

  • 1933

    Im Zuge der 2. Erweiterung der Stadt Zürich kam es 1934 zur 3. Eingemeindung der angrenzenden, bisher selbstständigen Agglomerationsgemeinden Albisrieden, Altstetten, Höngg, Affoltern, Seebach, Oerlikon, Schwamendingen und Witikon. Diese Eingemeindung führte an der 4. Generalversammlung vom 20. April 1933 zur Namensänderung in Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL).

  • 1934

    Im Frühjahr 1934 wurde mit dem Bau der 3. Bauetappe mit drei Blöcken und total 60 Wohnungen begonnen. Die Häuser waren bereits am 1. Oktober des gleichen Jahres bezugsbereit.

  • 1940

    Ende 1940 wurde in der Kriegszeit der Plan Wahlen (nach Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen) umgesetzt. Grundnahrungsmittel wurden rationiert und jede verfügbare Fläche genutzt, um Gemüse und Kartoffeln anzubauen. Auch die GBL verwandelte unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Mitglieder Siedlungsgrünflächen in Pflanzflächen – wie hier in der 3. Bauetappe beim Sackzelg in Albisrieden.

  • 1943

    Obwohl die 4. Bauetappe mit weiteren elf Häusern und 62 Wohnungen bereits an der GV 1934 genehmigt wurde, verschob sich die Realisierung wegen der Wirtschaftskrise und Meinungsverschiedenheiten bis ins Vorkriegsjahr 1943.

  • 1944

    Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und in einer Zeit grosser Wohnungsknappheit entstand die 5. Bauetappe. Mit dem Bau der 42 Wohnungen wurde im Februar 1944 begonnen und bereits im Oktober/November des gleichen Jahres waren diese Objekte bezugsbereit.

  • 1945

    Die 6. Bauetappe am Hubertus folgte unmittelbar nach Kriegsende. Im Oktober 1945 wurde mit den Arbeiten für diese sechs Häuser mit insgesamt 36 Wohnungen begonnen. Diese waren im Juni 1946 bezugsbereit.

  • 1947

    Den Bestand von 306 Wohnungen konnte die GBL nicht mehr nur nebenamtlich verwalten. In den neuen Büros an der Fellenbergstrasse 226 führte der bisherige Vorstandsaktuar Hans Bisang als erster vollamtlicher Verwalter die Geschäfte der GBL.

  • 1949/1950/1951

    In dieser Zeitspanne realisierte die GBL total 126 neue Wohnungen im Stadtquartier Albisrieden: die 7. Bauetappe mit 42 Wohnungen, Baubeginn August 1949 und Bezug Mai 1950. Für die 8. Bauetappe mit 84 Wohnungen lag der Baubeginn im April 1950. Wegen den verheerenden Schneefällen im Lawinenwinter mussten die Wohnungen gestaffelt zwischen Januar und April 1951 bezogen werden.

  • 1949

    Die 7. Bauetappe umfasste 42 Wohnungen. Nach dem Baubeginn im August 1949 konnten die ersten Wohnungen im Mai 1950 bezogen werden.

  • 1950

    Kurz davor, im April 1950, wurde die 8. Bauetappe mit 84 Wohnungen in Angriff genommen. Wegen den verheerenden Schneefällen im Lawinenwinter mussten die Wohnungen gestaffelt zwischen Januar und April 1951 bezogen werden.

  • 1951

    In der 9. Bauetappe waren 100 Wohnungen geplant. Mit Bauen begann man im Oktober 1951. Danach konnten die Wohnungen im August und September 1952 bezogen werden.

  • 1954

    Schon zum 25-jährigen Bestehen der GBL wurde im März das Jubiläum im Kongresshaus Zürich gebührend gefeiert. Die 10. Bauetappe mit 60 Wohnungen begann ebenfalls im März. Bezogen wurden die Wohnungen ab Dezember 1954 bis Mai 1955.

  • 1955

    Auch in diesem Jahr wurde geplant. Die 11. Bauetappe umfasste 30 Wohnungen. Der Baubeginn war im März 1960 und bezogen wurden die Wohnungen dann im April 1961.

  • 1957

    Mitten in der Aufbauphase verstarb der erste Verwalter der GBL Hans Bisang mit erst 46 Jahren. An seine Stelle trat Heinrich Meister, bis dahin Mitglied der internen Kontrollstelle. Er übte das Amt bis zu seiner Pensionierung mit 73 Jahren aus.

  • 1960

    Den ersten Schritt über das Stadtquartier Albisrieden hinaus machte die GBL erst im August 1960, als mit dem Bau der Wohnsiedlung in Birmensdorf mit acht Häusern und gesamthaft 34 Wohnungen begonnen wurde.

  • 1961

    Ab Mai brachte der Bau der zweitgrössten Wohnsiedlung der 13. Bauetappe in Schlieren die Ausdehnung bis ins Limmattal. Der Bezug der beiden Hochhäuser und 16 dreigeschossigen Wohnhäuser mit 169 Wohnungen erfolgte von Juli 1962 bis Oktober 1963.

  • 1963

    Im Juli wurde mit der 14. Bauetappe zur Erstellung der grössten Wohnsiedlung der GBL in Altstetten begonnen. Das Hochhaus und die 22 niedergeschossigen Bauten mit 176 Wohnungen bezog man zeitlich gestaffelt von Juli 1964 bis Dezember 1965.

  • 1964

    Mitten in diese intensive Zeit fiel ein Wechsel im Präsidium. Das Amt ging von Paul Klaus an das langjährige Vorstandsmitglied Heinrich Rambousek. Unter seiner Führung wurde schon im Jahr 1965 der Bezug der 1000. Wohnung bekannt gegeben.

  • 1967

    Im März 1967 folgte der Spatenstich für die 15. Bauetappe, diesmal in der Aussengemeinde Urdorf gelegen. Elf Wohnhäuser mit 62 Wohnungen waren ab Februar bis August 1968 bezugsbereit.

  • 1970

    An der 41. GV vom 4. Juni beschloss man mit 210 Ja zu 37 Nein bei 57 Enthaltungen die 16. Bauetappe: Die dreistöckige Liegenschaft Langhagweg 8–14 (1. Bauetappe) wird durch ein Wohnhochhaus mit 70 Wohnungen und separatem Verwaltungstrakt ersetzt.

  • 1973

    Als eine der ersten Genossenschaften in der Schweiz gründete die GBL eine Sozialbetreuungsstelle mit einer vollamtlichen Angestellten. Diese war als Fürsorgerin und zur Betreuung der älteren und kranken Genossenschaftsmitglieder tätig.

  • 1973

    Bezug von 70 Wohnungen im neu erstellten Wohnhochhaus am Sackzelg sowie der neuen Geschäftsstelle im eingeschossigen Anbau. Vorgängig befand sich die Verwaltung der Genossenschaft im Hochparterre des Wohnhauses Fellenbergstrasse 226 (1. Bauetappe). Diese Räumlichkeiten waren jedoch wegen dem Wachstum der Genossenschaft zu klein geworden.

  • 1977

    Unter dem 1972 gewählten Präsidenten Peter Frauenlob wurden noch die 17. Bauetappe mit weiteren 60 Wohnungen in Albisrieden und das Wohnhochhaus Kleinzelglistrasse 6 in Schlieren (18. Bauetappe) mit 40 Wohnungen gebaut.

  • 1983

    Die folgenden Jahre mit einem Wohnungsbestand von 1211 Einheiten gelten als Zeit der Konsolidierung. Zwischen 1983 und 1984 konnten die Ersatzneubauten für die 4. Bauetappe am Sackzelg in Zürich-Albisrieden bezogen werden.

  • 1983/1984

    Bezug der Ersatzneubauten der 4. Bauetappe im Bereich Sackzelg/Gutstrasse in Albisrieden mit total 94 Wohnungen, einem Kindergarten sowie grosszügigen Werkstatträumen für die Hauswartungen.

  • 1989

    Die Fundamente des Wohnhauses Langhagweg 4–6 aus der 2. Bauetappe hatten sich wegen des schlechten Baugrundes derart gesenkt, dass keine Sanierung mehr möglich war. In diesem Jahr konnte der Ersatzbau auf diesen Fundamenten bezogen werden.

  • 1990

    Sanierung der 34 Wohnungen der Siedlung in Birmensdorf (12. Bauetappe).

  • 1990/1991

    Da der bisherige Geschäftsführer Heinrich Meister sich dem Pensionsalter näherte, drängt sich ein Wechsel auf. Deshalb wählte der Vorstand das bisherige Vorstandsmitglied Walter Müller zum Nachfolger. Er trat die Stelle am 1. Januar 1990 an, orientierte sich als beruflicher Quereinsteiger in der neuen Funktion an seinem Vorgänger und übernahm formell die Geschäfte auf den 1. Januar 1991.

  • 1993

    Für die 1955 bezogenen 60 Wohnungen der Siedlung am Letzigraben (10. Bauetappe) starteten ab Mai 1993 die Sanierungsarbeiten (Ersatz der Leitungssysteme, Modernisierung der Küchen und Badezimmer, Vergrösserung der Balkone und teilweise Fassadenrenovation).

  • 1993

    An der Generalversammlung 1993 trat Peter Frauenlob nach einer 25-jährigen Amtszeit als Präsident und Verwaltungsmitglied zurück. Olaf Zimmelring wurde als neuer Präsident gewählt.

  • 1994

    Durchführung des unter der Leitung des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich stehenden SIA-Architekturwettbewerbes zur Überbauung des Baurechtareals im Bereich In der Wässeri/In der Ey in Zürich-Albisrieden (zukünftige 19. Bauetappe). Die Mitte November 1994 tagende Jury kürte das Projekt «Roter Floh» der jungen ETH-Architekten A. Spiro und St. Gantenbein zum Sieger.

  • 1995

    Die unter der Leitung der Architekten O. Rotach und A. Streuli durchgeführten Sanierungsarbeiten an den dreigeschossigen Häusern der zweitgrössten Wohnsiedlung der GBL in Schlieren (13. Etappe) wurden Anfang März 1995 gestartet und Mitte September 1995 abgeschlossen.

  • 1996

    Als zweiten Teil des Sanierungsprojektes der 13. Bauetappe in Schlieren wurden unter Beizug der Generalunternehmerin Oerlikon Bührle Immobilien AG die beiden Wohnhochhäuser an der Mühleackerstrasse umgebaut. Neben dem Ersatz der Nasszellen und der Versorgungsleitungen waren besonders die Neuinstallation von Aussenliften, die grossen Balkone und die thermische Sanierung der Vorhängefassade bemerkenswert.

  • 2000

    Die Umsetzung des Bauvorhabens verzögerte sich wegen eines aus der Nachbarschaft erhobenen Baurekurses erheblich, sodass die Wohnhäuser in der Ey 10 und 12 mit total 36 Wohnungen erst im Juli 2000 bezugsbereit waren.

  • 2000

    An der ausserordentlichen GV vom 13. Dezember wurde der Fusion mit der Wohnbaugenossenschaft Limmat grossmehrheitlich zugestimmt. Diese brachte 97 Wohnungen an den Standorten Schlieren und Urdorf ein und ging in der GBL auf.

  • 2000

    Ebenfalls wurden der Kauf der Liegenschaft Letzihof (Wohn- und Geschäftsliegenschaft Mühlezelgstrasse 3-25, Albert Schneider-Weg 3-25, 8047 Zürich) sowie des Werkareals der Firma Stooss AG am Letzigraben 142 beschlossen.

  • 2002

    Nach neun Jahren trat Präsident Olaf Zimmerling an der Generalversammlung zurück, blieb aber im Vorstand, wo sein Wissen rege genutzt wurde. Als neuer Präsident wurde von der Versammlung der bisherige Obmann der Baukommission, Mark Jaeggi, gewählt.

  • 2002 bis 2005

    Mit dem in drei Jahreslosen umgesetzten, grossen Projekt zur Sanierung und Nachverdichtung der grössten GBL-Siedlung am Ende der Rautistrasse in Zürich-Altstetten (14. Bauetappe, Wohnsiedlung Thalbächli) stieg der Wohnungsbestand der GBL auf 1439 Einheiten. Dazu kamen neu auch 10 Reiheneinfamilienhäuser, welche das Wohnungsangebot der GBL abrunden.

  • 2003

    Die Generalversammlung 2003 befürwortete einstimmig das mit der Stadt Schlieren entwickelte Projekt für den Ersatz der aus 1948 stammenden Wohnbauten Sägestrasse der ehemaligen WBG Limmat. Zustimmung fand auch die Erweiterung der Siedlung (21. Bauetappe) durch zwei zusätzliche Baukörper auf dem neuen Baurechtareal auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Diese Bauten entstanden nacheinander in zwei Ausführungslosen.

  • 2004

    Der Pioniergeist bricht im Jubiläumsjahr durch: An der GV fallen richtungsweisende Entscheide für den Bau von 60 Wohnungen auf dem Areal Stooss AG in Albisrieden und für die Realisierung von 27 Wohnungen auf dem Areal Kanz AG am Letzigraben.

  • 2004

    Die GBL feiert am Samstag, 4. September ihr 75-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Fest im Kongresshaus Zürich.

  • 2005

    Nachdem die befristete Weiternutzung des Hammerwerkes Stooss am Letzigraben noch bis Juli 2005 lief, konnte im Hinblick auf die Erstellung der projektierten, neuen Wohnsiedlung (26. Bauetappe) mit dem Abbruch und der Altlastensanierung auf dem Areal begonnen werden.

  • 2006

    Bezug der Neubauten Sägestrasse 6 und 6a (21. Bauetappe) im Januar/Februar 2006.

  • 2006

    Genau im Zeitplan wurde die umfangreiche Altlastensanierung des ehemaligen Werkgeländes des Hammerwerkes Stooss am Letzigraben in Albisrieden soweit abgeschlossen, dass ab Juli/August 2006 die Fundation der Neubauten mit der Installation der notwendigen Bohrpfähle begonnen werden konnte.

  • 2007

    Der Bezug der neuen Wohnhäuser an der Sägestrasse 1 und 3 in Schlieren (21. Bauetappe) erfolgte im Juni 2007. Die von der GBL zusammen mit der Stadt Schlieren gestaltete Begegnungszone an der Sägestrasse erhielt 2008 die Auszeichnung «flaneur d’or» für besonders fussgängerfreundliche Infrastruktur.

  • 2007

    Fertigstellung der Rohbauten der Wohnhäuser der Wohnüberbauung Areal Stooss (26. Bauetappe) gegen Mitte des Jahres 2007.

  • 2008

    Im April und Mai konnte plangemäss der Erstbezug der neuen Wohnungen im Areal Stooss (26. Bauetappe) erfolgen.

  • 2009

    Die 1961 bezogenen Wohnhäuser Fellenbergstrasse 184-188 (11. Bauetappe) mit 30 Wohnungen wurden umfassend saniert und erfüllten die Anforderungen, um die Zertifizierung nach Minergie-Standard zu erhalten. Das Programm umfasste den Ersatz der Leitungssysteme, die thermische Isolation der Fassaden, Installation von neuen Aussenliften sowie das Erstellen von grosszügigen Balkonen.

  • 2009

    Die Generalversammlung beschloss im Mai die Umsetzung des baueingabereif erarbeiteten Grossprojektes für den Ersatz der Gründersiedlung von 1930 (1. Bauetappe) und teilweise der 2. Bauetappe von 1932. Abbruch und Aushub wurden für das erste Quartal 2010 geplant.

  • 2010

    Der uns vom Amt für Baubewilligungen aufgezwungene vorzeitige Ersatz des Wohnhauses Langhagweg 4-6 als Teil der Arealüberbauung musste von der Generalversammlung speziell bewilligt werden. Nach aufwendiger Bearbeitung von Auflagen und Bedingungen konnte im Februar wenigstens mit dem vorgezogenen Rückbau der alten Wohnhäuser begonnen werden.

  • 2010

    Der Rückbau, die damit einhergehende Altlastensanierung und die notwendigen Aushubarbeiten im Projektperimeter der Wohnhäuser aus der Gründerzeit der GBL dauerte bis August 2010.

  • 2010

    Wie umfassende Abklärungen zur Sanierungsbearbeitung der aus dem Jahr 1968 stammenden, im Bereich Im Heidenkeller/Keimlerweg liegenden Wohnsiedlung der 15. Bauetappe (11 Wohnhäuser mit 62 Wohnungen) zeigten, drängte sich aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ein Teilersatz auf. Die Primobau AG wurde beauftragt, ein Vorprojekt mit Kostenschätzung zu erarbeiten.

  • 2011

    Trotz kurzem Bauunterbruch, weil ein Bauingenieur ausgefallen war und die Statik falsch konzipiert war, konnte das Grossprojekt in Albisrieden planmässig fertiggestellt werden. Die Rohbauvollendung beim Wohnhaus Sackzelg 28-30 erfolgte Ende März, bei den weiteren Ersatzneubauten Letzigraben/ Fellenbergstrasse Ende September 2011.

  • 2011

    Die Generalversammlung genehmigte das Projekt Teilersatz der Wohnsiedlung in Urdorf (15. Etappe). Die beiden Wohnhäuser Im Heidenkeller 4-6 blieben bestehen und konnten unter der Führung des Vorstands saniert werden. Für die weiteren 9 Häuser auf der Hauptparzelle wurden Ersatzneubauten erstellt. Dafür sollte – auf Anraten der Gemeinde Urdorf – ein privater Gestaltungsplan erarbeitet und auf dem vorgesehenen politischen Weg genehmigt werden.

  • 2011

    Unter Beizug von Fachplanern sollte die Frage der weiteren Zukunft der Wohnhäuser aus den Jahren 1950, 1956 und 1970 an der Limmatstrasse in Schlieren geklärt werden. Dabei zeigte sich rasch, dass unter wirtschaftlichen Aspekten und im Sinne eines Gesamtprojektes eine vertiefte Gesamtperimeterbetrachtung mit einer Vorlaufzeit von etwa fünf Jahren angestrebt werden musste.

  • 2012

    Im Zeitraum März/April 2012 erfolgte der Erstbezug des Ersatzneubaus Sackzelg 28-30 in Albisrieden (2. Bauetappe mit 40 Wohnungen). Parallel dazu liefen die Bauarbeiten zur Erstellung der zum gleichen Projekt gehörenden weiteren Wohnhäuser Letzigraben und Fellenbergstrasse (1. Bauetappe) weiter.

  • 2012

    Der gewerblich genutzte Anbau bei der Mühleackerstrasse (13. Bauetappe) sollte gemäss einem mit der Stadt Schlieren erarbeiteten Projekt in eine betreute Alterswohngruppe mit 9 Plätzen umgebaut werden. Das Projekt wurde an der Generalversammlung einstimmig gutgeheissen, die Stadt Schlieren verzichtete aber später aus wirtschaftlichen Gründen auf die Realisierung.

  • 2012

    Die Gemeindeversammlung von Urdorf genehmigte am 28. November 2012 praktisch einstimmig den erarbeiteten privaten Gestaltungsplan für die Ersatzneubauten der 15. Bauetappe (Im Heidenkeller/Keimlerweg).

  • 2013

    Mit dem im Februar/März 2013 erfolgten Bezug der Wohn- und Gewerbebauten im Bereich Letzigraben und Fellenbergstrasse fand das Ersatzneubauprojekt in Albisrieden seinen formellen Abschluss. Neben 48 Wohnungen (darin auch eine betreute Wohngruppe des Vereins JGSP) entstanden hier auch zwei Verkaufslokale (Metzgerei, Bäckerei-Konditorei) sowie ein Tageshort der Stadt Zürich.

  • 2013

    Nach der Ende Februar 2013 erfolgten Orientierung der betroffenen Mieterinnen und Mieter und der im Anzeigeverfahren am 3. Juni 2013 erteilten Baubewilligung der Urdorfer Behörden konnten die Arbeiten zur Sanierung der beiden Wohnhäuser Im Heidenkeller 4 und 6 mit insgesamt 8 Wohnungen (15. Bauetappe) termingemäss beginnen und dann auch gegen Ende September 2013 abgeschlossen werden.

  • 2013

    Die für Herbst 2013 geplante Inangriffnahme des Projektteiles Ersatzneubauten der 15. Bauetappe wurde durch den von einer Grundstücksnachbarin erhobenen Rekurs gegen die am 29. April 2013 erteilte Baubewilligung überraschend und, wie sich herausstellen sollte, längerfristig blockiert.

  • 2013

    Beim intern bereits im Jahr 2012 lancierten Projekt zur Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes der 16. Bauetappe (Wohnhochhaus Sackzelg 34-36 in Albisrieden) wurden im Laufe des Jahres 2013 in einem vorgezogenen ersten Teil der Erschliessungsbereich sowie die Personenaufzugsanlagen (Feuerwehrlifte) erneuert.

  • 2014

    Die Aufnahme des Wohnhochhauses Sackzelg 34-36 in das Inventar der schützenswerten Bauten von kommunaler Bedeutung bremste das Sanierungsprojekt für 40 Wohnungen massiv. Der Entscheid stiess nicht nur bei der GBL auf Verwunderung, sondern führte zu Schlagzeilen wie «Hohe Weihen für den Béton brut in Albisrieden» und «Zürcher Betonklötze gelten neu als denkmalwürdig». Erst nach zähen Verhandlungen mit der Zürcher Denkmalpflege kam es zu einem knapp noch zu akzeptierenden Kompromiss.

  • 2015

    Im Dezember 2015 unterzeichneten die Stadt Schlieren und die GBL den notariellen Kaufvertrag für die Übertragung der bisherigen Baurechtsparzelle an der Limmatstrasse 10 in das Eigentum der GBL, welcher das Gemeindeparlament an der Sitzung vom 20.06.2016 mit 25 zu 0 Stimmen genehmigte. Dieser Landkauf verpflichtet die GBL bis ins Jahr 2020 ein bewilligungsfähiges Projekt für einen Ersatzneubau einzureichen.

  • 2016

    Die GBL schliesst die Sanierung des denkmalgeschützten Wohnhochhauses Sackzelg ab und informiert anlässlich einer Medienkonferenz über das erfolgreiche Sanierungsprojekt. Die Liegenschaft verfügt neu über einen Gemeinschaftsraum für die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der GBL.

  • 2016

    Das Wohnhochhaus Kleinzelgli in Schlieren wird in bewohntem Zustand saniert. Dies nachdem eine Konsultativabstimmung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern durchgeführt wurde. Das Sanierungsprojekt umfasst unter anderem die Verstärkung der Statik in der Aussenfassade.

  • 2016

    Nach einem drei Jahre dauernden Rechtsstreit mit einer Nachbarin wird die erste Etappe des Ersatzneubaus Heidenkeller in Angriff genommen.

Top